"Leben nach dem Krieg"
Aufbrüche nach dem gewaltvollen Zerfall Jugoslawiens
Freitag, 27.01.2012, 13.00 Uhr bis Samstag, 28.01.2012, 13.00 Uhr
Der Beginn der Kriege auf dem Territorium Ex-Jugoslawien und somit der Beginn des Zerfalls liegt 20 Jahre zurück. Die gewaltvollen Konflikte haben nicht nur im Land sondern auch in den Menschen irreversible Spuren hinterlassen. Viele Menschen haben ihre Heimat verlassen und versucht, in anderen Ländern, u.a. in Österreich, einen neuen "Alltag" zu leben. Die Frage nach Gerechtigkeit bleibt ein zentrales Thema.
Durch den Austausch über unterschiedliche Wahrnehmungsperspektiven ermöglicht die Tagung einen Einblick in den Zusammenhang von Geschichte und Erinnerungskultur. Dadurch eröffnen sich neue Perspektiven in der Konfliktbearbeitung. Mit dem Dreischritt: (i) anerkennen, was Menschen erlebt haben; (ii) Auseinandersetzung mit diesen Wahrnehmungen; (iii) Aufbrüche zur Versöhnung, leistet die Tagung einen Beitrag zum Zusammenleben mit Differenzen und zum konstruktiven Umgang mit Konflikten und stellt die Frage nach den Voraussetzungen eines gelingenden Versöhnungsprozesses.
„DA RATA NE BUDE - ...dass es keinen Krieg gibt"
Friedensradfahrt in Bosnien-Herzegowina im September 2011
Präsentation von Pete Hämmerle, Internationaler Versöhnungsbund, am Freitag, den 27. Jänner 2012, um 19.30 Uhr im Rahmen der Tagung
Von 2.-23. September 2011 organisierte der Internationale Versöhnungsbund eine Friedensradfahrt nach und in Bosnien-Herzegowina, die von Wien über Ungarn und Kroatien u.a. nach Banja Luka, Mostar, Srebrenica, Tuzla und Sarajewo führte. In vielen Treffen mit politischen und religiösen RepräsentantInnen, Friedens-, Jugend- und Ökoorganisationen konnten sich die 17 TeilnehmerInnen ein Bild von der immer noch schwierigen politischen und wirtschaftlichen Situation 16 Jahre nach Kriegsende machen, aber auch Hoffnungszeichen für ein friedliches Zusammenleben kennen lernen.
Tagungsbeitrag: Euro 35,-/19,-
Anmeldung erforderlich unter: anmeldung@virgil.at (Nähere Infos dazu im pdf unten)
Veranstalter: St. Virgil Salzburg, Friedensbüro Salzburg und Institut für Religionspädagogische Bildung Salzburg (KPH Edith Stein).
Detailliertes Programm hier downloaden: folder_krieg_web.pdf (239 kByte) (133 kByte)

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