Menschenrechtspreis 2014

Liga für Menschenrechte zeichnet Initiativen gegen Bettelverbote aus

Die österreichische Liga für Menschrechte hat den österreichischen Bettellobbys den Menschenrechtspreis 2014 verliehen. Der diesjährige Preis zur Wahrung und Erhaltung der Menschenrechte wurde von der Österreichischen Liga für Menschenrechte an die österreichischen BettelLobbys verliehen, stellvertretend für alle Initiativen, die sich gegen Bettelverbote und für einen solidarischen und respektvollen Umgang mit bettelnden Menschen einsetzen. Vor dem Hintergrund zahlreicher gesetzlicher Verschärfungen zum Betteln und einer pauschalen Kriminalisierung von bettelnden Menschen in der öffentlichen Diskussion, setzen sich die BettelLobbys für die Rechte von BettlerInnen und gegen Vertreibung und Kriminalisierung ein. Barbara Helige, Präsidentin der Liga für Menschenrechte: „Die Vergabe des Menschenrechtspreises der Österreichischen Liga für Menschenrechte an die BettelLobbys soll ein Zeichen setzen: Gerade Menschen, die in der Leistungsgesellschaft – aus welchem Grund auch immer – auf der Strecke bleiben, haben die öffentliche Solidarität der anderen besonders nötig.“

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Foto: Daniel Weber

Es gibt in Österreich drei BettelLobbys in den Bundesländern Wien, Oberösterreich und Tirol, die sich kritisch mit der aktuellen politischen Debatte zu Armut und Bettelei beschäftigen. Diese BettelLobbies sind auch mit dem Friedensbüro Salzburg und weiteren Initiativen bzw. AktivistInnen in Graz und Salzburg im „Österreichischen Forum gegen Bettelverbote“ vernetzt.

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