In der Mitte und rechts daneben

13087237_1276523535694443_528437597655109950_o

…oder wie sich extremistisches Denken in die gesellschaftliche Mitte schleicht

Immer wieder liest man Postings im Netz, in denen über Flüchtlinge geschimpft wird. An den Stammtischen fürchtet man sich vor allem, was gerade in den Medien kolportiert wird und verleiht dieser Angst Ausdruck. Die Sprache wird zunehmend härter, diskriminierender und immer wieder schleichen sich Begriffe ein, die aus der dunkelsten Vergangenheit zu stammen scheinen. Von „Gesindel“ ist die Rede, das man am liebsten nach „Mauthausen“ schicken würde. Von Flammenwerfern, die die „richtige Behandlung“ für Flüchtlinge wären. Sind derartige Aussagen und die, die sie tätigen, als rechtsextrem zu bezeichnen? Wohin kann entgrenzte und hasserfüllte Sprache führen? Wie kann es sein, dass so viele Menschen, die eben keine „Nazis“ sein wollen und sind, trotzdem rassistisch denken, bestimmte Gruppen abwerten und ablehnen? Und wie sieht dieser „Extremismus der Mitte“ konkret aus?

Referentin:
Mag.a Kathrin Quatember, Jg. 1984, Mitarbeiterin und Referentin des Friedensbüro Salzburg, Historikerin. Schwerpunkte: Phänomene des Rechtsextremismus, Erinnerungspolitik, Zeitgeschichte.

Wann? 12. Mai 2016
Wo? Sparkassensaal, Sparkassenplatz 1 | 4820 Bad Ischl
Eintritt: 4,00 €

Link zur Facebook-Veranstaltung | Eine Veranstaltung der JG Bad Ischl auf Initiative von Brigitte Platzer (Stadträtin für Jugendangelegenheiten) in Zusammenarbeit mit dem Friedensbüro Salzburg