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Workshops + Seminare

Die Leitung von Workshops und Seminaren für die (außer)schulische Jugendarbeit und Erwachsenenbildung zählt zu den Kernkompetenzen des Friedensbüros. Die Palette der Themen reicht dabei von A wie Aggression bis Z wie Zivilcourage.

Gewaltfreie Kommunikation zur Einführung

Man kann es als ein Kennzeichen von Gewaltfreiheit bezeichnen, Anliegen ohne Drohungen, Beschuldigungen oder Einschüchterungen zu vertreten. Gewaltfreie Kommunikation nach M. Rosenberg ist eine Methode, die in diesem Geist zum Gelingen von Dialogen beitragen kann, auch und gerade dort, wo Drohungen, Beschuldigungen oder Einschüchterungen in ihren subtilen Formen auftreten.

Als Methode konzentriert sich die Gewaltfreie Kommunikation auf die Problematik von Bewertungen, auf die Rolle von Gefühlen und Bedürfnissen sowie auf die Wünsche, die sich an den Dialogpartner richten. Gewaltfreie Kommunikation vertraut in einem hohen Aussmaß auf die Möglichkeiten, die sich durch einfühlendes Verstehen ergeben und legt besonderen Wert auf Gleichrangigkeit unter den Dialogpartnern. Analysen, Diagnosen und Interpretationen werden als Störung der Gleichrangigkeit und als unangemessener Versuch betrachtet, Bedürfnisse in verdeckter Form zur Geltung zu bringen.

Gewaltfreie Kommunikation ist sehr praxisorientiert und besteht aus einem leicht zugänglichen Set an Regeln und Überlegungen, welches Orientierungskraft und Konzentration auf zentrale Punkte bietet, ohne jedoch in ein statisches Schema zu münden.

Die mit der Methode der Gewaltfreien Kommunikation verbundene Haltung, strebt eine für alle beteiligten Dialogpartner befriedigende Situation an.

In diesem Einführungs-Seminar wird Gewaltfreie Kommunikation als eine Inspiration, als ein Hilfsmittel für Menschen präsentiert, die ihre Freude daran haben, selbständig zu denken und selbständig zu fühlen.

Referent: Mag. Wolfgang Weilharter

Themen: Das Seminar richtet sich nach den Bedürfnissen und Wünschen der TeilnehmerInnen. Meine spezifischen Erfahrungen beziehen sich auf Konflikte im Stadtteil sowie im Wohngebiet unter Mietern.

Methoden:

  • Rollenspiele
  • Kommunikationsübungen
  • Gruppenarbeiten
  • Kurze Impulsreferate
  • Freie Diskussion

Dauer: Entweder ein Tag oder zwei Tage im Abstand von 14 Tagen

Zielgruppe: Erwachsene, ab 18 Jahren
Keine speziellen Voraussetzungen nötig

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