Globale Agenda 2030: Nachhaltige, gerechte, friedliche Weltgesellschaft?

Thomas Roithner, Friedensforscher, Universität Wien
Michael Obrovsky, ÖFSE, Wien
Melanie Pichler, Institut für soziale Ökologie, Wien
Moderation: Heidi Grobbauer, KommEnt GmbH, Salzburg

Friedliche und inklusive Gesellschaften zu erreichen, ist auch eines der zentralen Ziele der Globalen Agenda 2030, die die UNO 2015 ins Leben gerufen hat. Kernanliegen der Globalen Agenda ist ein tiefgreifender Wandel hin zu einer gerechten, inklusiven und friedlichen Welt und einer nachhaltigen, ökologisch tragfähigen Entwicklung. Wie verhält es sich aber mit gegensätzlichen Interessen und Konfliktdynamiken, die sich im Spannungsverhältnis von ökologischer Tragfähigkeit, sozialer Ungleichheit und dem Streben nach Wirtschaftswachstum, der Ausbeutung natürlicher Ressourcen, der Gefährdung natürlicher Lebensgrundlagen ergeben. Sind globale Ausbeutung und eine
ressourcenintensive Wirtschaftsweise nicht zentrale Aspekte struktureller Gewalt und damit eine potenzielle Gefahr für Frieden und Sicherheit – in Gegenwart und Zukunft?

11.00-12.30 Diskurspanel zu Spannungsverhältnissen

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