„Kollektive Kränkungen“

In den vergangen zwei Jahren hat sich das Friedensbüro verstärkt mit dem Thema Extremismus auseinandergesetzt. Ein zentraler Aspekt dabei, der jedoch noch kaum behandelt wird, betrifft kollektive Kränkungen. Darunter verstehen wir Verletzungen, die durch kränkende Zuschreibungen, aktuelle oder vergangene systematische Diskriminierungs- und Verfolgungserfahrungen einer Großgruppe entstehen, mit der man sich mehr oder weniger identifiziert. Natürlich sind solche Kränkungen nicht nur für Fragen rund um Fanatisierung und Extremismus relevant, sondern betreffen uns auf verschiedenen Ebenen des Alltags in unterschiedlicher Art und Weise, wie etwa in Form von Vorurteilen.

Wir möchten diesem kaum beachteten Thema mehr Raum geben und arbeiten in diesem Semester gemeinsam mit einem Projektteam daran. Die Ergebnisse stellen wir ab Herbst 2017 vor.

Nähere Informationen zum Projekt

Zeitraum: März-Juni 2017

 

Mit Unterstützung von:

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