Langer Tag der Flucht

TV-Gespräch und Multimediaausstellung

Eröffnung 23. September 10:00, Kunstquartier, Bergstraße 12
Salzburg war und ist im 20. und 21. Jahrhundert Ausgangspunkt und Zielort zahlreicher Menschen, die aufgrund von Krieg und Vertreibungen flüchten mussten. 1947 nahm hier der sog. „jüdische Exodus“ über die Krimmler Tauern seinen Ausgangspunkt. In den 1990ern war Salzburg Zufluchtsort vieler Flüchtlinge aus dem ehem. Jugoslawien. Die Ausstellung „Fluchtpunkt Salzburg“ stellt beide Ereignisse nebeneinander. Die BesucherInnen sollen dadurch Salzburg als Kreuz- und Angelpunkt von Flüchtlingsbewegungen im Damals und Heute kennenlernen.

Zu sehen und hören sind der Film „Pioniri. Meine Geschichte – unsere Geschichte“ (Friedensbüro Salzburg) über die Nachwirkungen der Kriege am Balkan und „2634m“ ein Dokumentarfilm über den Jüdischen Exodus, sowie Schautafeln und Interviews auf Videokonsolen.

TV-Diskussion zum Thema Flucht | 25. September, 20:15 – 21:00 live im Programm von FS1, zu empfangen am digitalen Programmplatz 10 (DVB-C) im Kabel der Salzburg AG im Bundesland Salzburg oder via Webstream www.fs1.tv

Welche Geschichten haben uns Menschen, die flüchten mussten, zu erzählen? Fünf Menschen deren Lebensgeschichte durch Flucht geprägt wurde, berichten am 25.09. im Open Studio auf FS1 über ihre Erlebnisse. Die Gründe, der Ablauf und das Ziel/die Ziele der Flucht stehen im Fokus der Diskussion.

Zu Gast sein werden die drei „Pioniri“ Albert Berisha aus dem Kosovo, Andrea Nenadić und Samina Smajilbašić aus Bosnien-Herzegovina sowie Mohammad Sadeqi aus Afghanistan und Hassan Ali Chaddar aus Pakistan
Die Diskussion leitet Sabaha Sinanović.
Die Aufzeichnung der Live-Diskussion wird ab 01. Oktober im Programm von FS1 wiederholt und findet sich On Demand auf www.fs1.tv
Am 26. September wird die Tonspur der Diskussion auf der Radiofabrik um 12:00 wiederholt, begleitet von weiteren Sendungen zum Thema Flucht: http://www.radiofabrik.at/home/home-news-einzelansicht/article/langer-tag-der-flucht-auf-der-radiofabrik.html

Die Salzburger Organisationen, die den „Langen Tag der Flucht“ gestalten, wollen diesen nicht nur zur Information nützen. An die Salzburger Landesregierung richten sie die Forderung, dass auch die sogenannten subsidiär Schutzberechtigten die Mindestsicherung erhalten sollen, wie dies in allen anderen Bundesländern (mit Ausnahme des Burgenlands) der Fall ist. Subsidiär Schutzberechtigte sind jene Flüchtlinge, denen aus bestimmten Gründen nur ein befristeter Schutz in Österreich gewährt wird.

Weitere Infos auch über alle anderen Aktion in Salzburg zum Langen Tag der Flucht unter: tag.unhcr.at

Eine Veranstaltung von Freies Fernsehen FS1 und Institut für Medienbildung mit Unterstützung von Friedensbüro Salzburg

Land SalzburgStadt Salzburg KulturBM Arbeit, Familie und Jugend
AK SalzburgGEASalzburger Sparkasse
Facebook