Lösungsfokussierte Kommunikation und Beratung

16./17. März 2018

Spannungen. Erste Verkrampfungen spüren. Sich Unverstanden fühlen. Den Gesprächspartner weniger ernst nehmen. Recht haben wollen. Vielleicht die Stimme erheben – oder senken. Stärker Gestikulieren – oder sich abwenden und verschränken. Schlüsselwörter stärker hören, als den Rest des Gesagten, und eher auf diese reagieren – durch Schweigen oder durch dagegen Argumentieren.
Ein guter Hinweis, dass wir unsere Kommunikation überprüfen sollten, bevor es kracht. Denn all das sind Zeichen dafür, dass wir eskaliert sind. Und eine Eskalation ist leider sehr handlungsbestimmend. Also müssen wir uns bewusst anders verhalten, wenn wir deeskalierend und lösungsorientiert sein möchten.

Im dem Modul:

  •  prüfen wir Kommunikationstheorien, lernen Techniken der konstruktiven Gesprächsführung kennen und werfen einen Blick darauf, welche Möglichkeiten uns das Wissen bietet, aus der Eskalationsdynamik auszusteigen.
  • erproben und üben wir Grundhaltungen der Deeskalation, die das neu entdeckte Wissen zu einem Handlungswissen werden lassen können.
  • lernen wir eine Form der Konfliktanalyse kennen, die wir für uns selbst aber auch für andere Konfliktparteien in der Beratung anwenden können.

Das Modul wird methodisch bestimmt durch einen Wechsel von Inputphasen, Kleingruppenarbeit, Übungen, Selbstreflexion und der Arbeit an Fallbeispielen aus Ihrem Erfahrungsraum.

Referent: Holger Specht, Mediator (BM & SDM), Ausbilder für Mediation (BM) und Konfliktmanagement, Fachkraft für strukturelle Prävention sexueller Gewalt in der Kinder und Jugendarbeit (BJR PräTect), Lehrbeauftragt an verschiedenen Hochschule in der Schweiz; Früher tätig als Erwachsenenpädagoge und pädagogischer Koordinator eines Bildungsunternehmens des Internationalen Bundes (IB e.V.)

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