Neue Workshopreihe: „Kollektive Kränkungen“

Im letzten Jahr hat sich das Friedensbüro Salzburg intensiv mit kollektiven Kränkungen als Ursache für Gewalt und Fanatisierung beschäftigt. Entstanden ist daraus unter anderem eine Workshop-Reihe, die sich dem Phänomen in Hinblick auf drei Kernthemen annähert:

WORKSHOP 1: Großgruppenidentitäten und kollektive Kränkungen
„Was ihr meiner Gruppe antut, das tut ihr mir an.“ Jeder Mensch identifiziert sich mit unterschiedlichen Großgruppen. Der Workshop behandelt die Folgen von negativen Narrativen und Zuschreibungen, aber auch von Diskriminierungen, Verfolgung und Krieg auf kollektive Identitäten.
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WORKSHOP 2: Populismus – Emotion und Politik
Populistische Parteien und Bewegungen stellen gegenwärtig die westlichen Demokratien vor eine große Herausforderung. In dem Workshop versuchen wir, die zugrunde liegenden Mechanismen aufzuarbeiten und uns kritisch mit ihnen auseinander zu setzen. Welche Rolle spielen Emotionen und kollektive Kränkungen? Wie versuchen (populistische) PolitikerInnen, Wähler für sich zu gewinnen und zu manipulieren? Wie kann man sich diesen Strategien widersetzen?
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WORKSHOP 3: Extremismus
Kollektive Kränkungen, etwa in Form von Krieg, Genozid, Diskriminierung oder Stigmatisierungen, sind mögliche Ursachen für Extremismus. In diesem Workshop sollen weniger extremistische Ideologien, die lediglich als Rechtfertigung von Gewaltbereitschaft dienen, sondern vielmehr die zugrunde liegenden Kränkungen als Ursache dafür thematisiert werden.
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Die Workshops sind einzeln oder in Kombination miteinander buchbar.

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