Rundgang „Roma und Sinti in Salzburg – Eine Spurensuche“

Donnerstag, 24. April 2014, ab 15 Uhr (Dauer ca. zwei Stunden)
Start: Schwarzgrabenweg/ Maxglan (ehemaliges „Zigeunerlager“)
Endpunkt: Mahnmal für Sinti und Roma, Ignaz-Rieder-Kai
Teilnahme am Rundgang kostenlos! Kosten für die Busfahrt vom Schwarzgrabenweg in die Innenstadt: max. 2,40 (bei Kauf im Obus).
Rundgang wird geleitet von: Kathrin Quatember (Mitarbeiterin des Friedensbüros)

Bis heute halten sich die Jahrhunderte alten antiziganistischen Vorurteile und Mythen und auch in der Gegenwart werden Sinti und Roma in Europa diffamiert, diskriminiert, verjagt und massiv angegriffen, wenn nicht sogar ermordet. Ausgehend vom Schicksal und individueller Lebensgeschichten jener Sinti und Roma, die im sog. „Zigeunerlager Maxglan“ bis 1943 von den Nationalsozialisten inhaftiert waren und von dort ins Vernichtungslager Auschwitz und andere Lager deportiert wurden, gehen wir mit Kathrin Quatember vom Friedensbüro Salzburg auf eine Spurensuche: wie gestaltete und gestaltet sich das Leben der Sinti und Roma konkret in und um Salzburg? Woher kommen die weiterhin so starken antiziganistischen Tendenzen und Ausgrenzungsmechanismen?

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