Sich einmischen. Tugend – Risiko – Grenzüberschreitung?

Donnerstag, 22. April 2010 um 19.30 Uhr | Ort: Friedensbüro Salzburg, Franz-Josef-Str. 3

Mit:
Dieter Lünse Sozialökonom und Mediator am IKM Hamburg
Michael Knoll Mitarbeiter des Kriminalpolizeilichen Beratungsdienstes Salzburg
Karl Brunnbauer Präsident und Gründer der Initiative PRONachbar in Wien
Ingo Bieringer (Moderation) Mediator und pädagog. Mitarbeiter des Friedensbüros Salzburg

Keine Frage: Einmischung ist eine Tugend, die es gerade in Zeiten des Rückzugs ins Private und der Delegierung von Verantwortung dringend benötigt. Ohne die Zivilcourage von Einzelpersonen bei Konflikten im öffentlichen Raum, ohne aktive und solidarische Nachbarschaftshilfe, ohne die Beteiligung von BürgerInnen in politischen Entscheidungsprozessen wäre eine lebendige, demokratische Gesellschaft nicht denkbar.

Doch Interventionen bergen auch Risiken und Gefahren von Grenzüberschreitungen in sich:

  • In welchen Fällen ist couragiertes Eintreten in Gewaltsituationen vonnöten und wo gebietet das Sicherheitsinteresse des einzelnen, an die Exekutive zu delegieren?
  • Wo braucht es aktive Nachbarschaftshilfe und wo beginnt die Gefahr von Vernaderung und Ausgrenzung von Fremdem und Unsicherem.
  • Welche demokratischen Entscheidungen bedürfen der Partizipation der Betroffenen und welche sind aus menschen- und minderheitenrechtlichen Grundsätzen heraus nicht plebiszitär verhandelbar?

Eine Veranstaltung des Friedensbüros Salzburg mit Unterstützung der Grünen Bildungswerkstatt Salzburg

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