Tote Bilder zum Leben erwecken
Pädagogische Auseinandersetzung mit Bildern von Krieg und Terrorismus
Bilder - noch mehr bewegte Bilder - prägen unsere Eindrücke über Ereignisse weit mehr als Texte. In der Friedenspädagogik gilt es deshalb zum einen, die Bildverhaftetheit in der Wahrnehmung von Kindern und Jugendlichen zu nützen, um darüber ins Gespräch zu kommen. Zum andern geht es darum, Bilder vom Krieg zu entschlüsseln, zu entzaubern und in Frage zu stellen - „klarzumachen, von welchem Interesse die Berichterstattung gesteuert wird, alternative Quellen offenzulegen und zum Zweifel zu ermutigen" (Peter Glotz). Ziel des Workshops ist es, Bilder vom Krieg zum Leben zu erwecken, Entwicklungen und Prozesse nachvollziehbar zu machen und über gemeinsame Auswege und Handlungsperspektiven zu fantasieren.
Zielgruppen: ab 13 Jahre
Dauer: zwei bis vier Stunden
Referent: Hans Peter Graß

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