ERINNERUNGSKULTUR UND KOLLEKTIVE KRÄNKUNGEN

Seminar

Termin: Samstag, 9. Februar 2019, 09:00 – 12:30, St. Virgil

Konflikte, die sich in unterschiedlicher Weise auf Formen von Erinnerungskultur(en) beziehen, sind in vielen Fällen von individuellen und kollektiven Kränkungserfahrungen geprägt und überlagert. In diesem Seminar werden wir die Rolle von kollektiven Kränkungen, Gruppenidentitäten und Irritationen in Bezug auf Opfer- bzw. Täterzuschreibungen thematisieren. Welche Kränkungen werden durch Erinnerungspolitik auf kollektiver Ebene angesprochen? Wie kann Erinnern im Spannungsfeld zwischen „Niemals vergessen!“ und Zukunftsorientierung gelingen? Grundlage wird die am Vorabend des Seminars stattfindende Diskussion über das Buch „Schwedenreiter“  von Hanna Sukare sein. Diese thematische Fokussierung soll uns aber nicht darin hindern, sich auf andere eigene biografische Zugänge zu beziehen und darauf einzugehen.

Referent: Dipl. Päd. Hans Peter Graß, MA. Geschäftsführer des Friedensbüros Salzburg

Beitrag: €20.-

Anmeldung via St. Virgil

Eine Veranstaltung des Friedensbüro und St. Virgil Salzburg in Kooperation mit erinnern.at. Gefördert aus Mitteln der Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung.

 

 

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