zåmhean und ausredn

Zu Bedürfnissen in der Pandemie

Die Pandemie hat unser Leben in den letzten zwei Jahren gehörig durcheinander gewirbelt.
Ganz unabhängig von unseren persönlichen Zugängen zu den Auswirkungen der Pandemie
und den angeordneten Maßnahmen wurden viele unserer persönlichen Grundbedürfnisse
beeinträchtigt und ins Wanken gebracht. Gleichzeitig haben wir erlebt, wie viel
Durchhaltefähigkeit und Kreativität wir an den Tag legen können, wie sich überraschende
Perspektiven eröffnen und anfangs irritierende Fragestellungen zunehmend verändern oder
klären können.
In diesem Gesprächsformat geht es nicht darum, zu überzeugen, sondern von sich zu erzählen und
zuzuhören. In einem kleinen Kreis tauschen wir uns, begleitet durch eine Moderation, über
persönliche Erlebnisse, Beeinträchtigungen und Irritationen, aber auch über Humorvolles aus. Dabei
stellen wir Gruppenzugehörigkeiten in den Hintergrund und geben dem Differenzierten und
Ambivalenten den Vorzug vor dem Entweder-Oder.

So entsteht ein vertrauensvoller Rahmen,
der Platz für das Auf- und Zumachen lässt.

  •  Angesprochen sind Personen, die mit Menschen aus dem familiären, beruflichen,
    nachbarschaftlichen oder kommunalen Umfeld in einem geschützten Rahmen ins Gespräch kommen
    oder im Gespräch bleiben wollen.
  • Initiiert werden die jeweiligen Gespräche von einem/r Gastgeber*in, der/die sich um die
    Zusammensetzung der Gruppe und das räumliche Setting (private, berufliche, öffentliche, virtuelle, kulturelle oder sakrale Räume) kümmert.
  • Das Friedensbüro stellt die Moderation zur Verfügung. Den Gastgeber*innen entstehen keine
    Kosten.
  • Das Gesprächssetting bietet Platz für mindestens 3 und höchstens 5 Personen und dauert
    90Minuten.
  •  Das Projekt versteht sich als inclusiv und versucht, auf sprachliche und kulturelle Besonderheiten so weit als möglich einzugehen.
  • Die Gespräche haben keinen therapeutischen Anspruch und geben persönlichen Herabwürdigungen und Verschwörungsmythen keinen Platz.
  • Sie finden in vertraulichem Rahmen statt und geben keine Informationen nach außen.

Ein Projekt des Friedensbüros Salzburg mit Unterstützung von Stadt und Land Salzburg




Organisatorisches

Kontakt:

Dipl.-Päd. Hans Peter Graß, MA grass@friedensbuero.at

Kooperationspartner