Waffen weg ...
Sicherheitsbedürfnisse und privater Waffenbesitz
„Sie kennen sich gut aus mit Waffen. Die hier sind alle ideal zur Selbstverteidigung. Welche wollen Sie?" - „Alle!" (Dialog aus Terminator I)
Das Recht, privat Waffen besitzen zu dürfen, ist umstritten. Vor allem nach Gewalteskalationen, sog. „Amokläufen", wird von vielen die Einschränkung oder ein Verbot von Waffen in Haushalten gefordert. Manche meinen hingegen, dass es zu den Grundrechten gehört, sich selbst verteidigen zu können/dürfen. Für die einen vermittelt die Waffe im Schrank Sicherheit. Andere nehmen Waffen als Bedrohung wahr und lehnen deren Gebrauch ab. Für die einen ist es eine Frage der Freiheit des Einzelnen, eine Waffe tragen zu dürfen. Andere möchten Waffengebrauch dem Gewaltmonopol des Staates übertragen wissen. In den USA ist der Besitz von Waffen weitgehend uneingeschränkt, in Europa sind die gesetzlichen Regelungen keineswegs einheitlich. Doch stellen sich neben der Frage nach den rechtlichen Regelungen noch eine Reihe anderer Probleme.
In diesem Workshop werden verschiedene Standpunkte zum Thema präsentiert und argumentiert. Damit hängt die Frage der unterschiedlichen Wahrnehmung von Sicherheit und Gewalt zusammen. Weiters geht es v.a. auch um die Frage, was Waffen symbolisieren: Sicherheit, Stärke, Macht, Souveränität? Wie steht es um das „Recht der Stärkeren"? Und warum bewaffnen sich vor allem Männer?
Zielgruppen: Jugendliche ab 14
Dauer: zwei Stunden
Referent: Ingo Bieringer

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