Die herzliche Aggression

Oder wie verbinde ich Kopf, Kraft und Herz?

Aggression ist leider ein sehr negativ besetzter Begriff, der häufig mit Gewalt gleich gesetzt wird. Viele unserer persönlichen Erfahrungen bestärken uns in dieser negativen Wahrnehmung, da uns meist positive Modelle im Umgang mit Aggressionen (den eigenen und den fremden) fehlen. Daraus ergibt sich ein scheinbar unlösbares Dilemma zwischen Verzicht auf Aggression und damit einer wesentlichen Kraftquelle zur Gestaltung des eigenen Lebens und Gewaltanwendung.

In meiner Arbeit gehe ich von einem positiven Aggressionsbegriff aus. Ich verstehe Aggression als eine Form der Energie, ohne die Leben nicht möglich ist.

Es stellt sich also nicht die Frage – will ich aggressiv sein oder nicht? Sondern – welche Form der Aggression will ich leben? Welche Form der Aggression passt zu mir? Womit geht es mir und auch meinem Gegenüber gut? Wie kann ich meine Kraft nutzen?

Die herzliche Aggression (Ildikó Haring) ist eine menschliche Lösung für ein Leben in guter Verbindung – mit sich selbst und anderen. Herzliche Aggression bedeutet Kopf, Kraft und Herz zu verbinden. Dann kann man auch streiten, sich behaupten und dabei Spaß haben. Jeder gewinnt.

Methoden:

Die Gestaltung der Workshops richtet sich in erster Linie nach den Bedürfnissen und Themen der TeilnehmerInnen. Folgende Methoden sind u.a. Teil meiner Arbeitsweise:

  • Körperarbeit als Quelle der Wahrnehmung
  • Rollenspiele
  • Konfliktmoderation
  • Gespräch und Reflexion
  • Training sozialer Kompetenzen

Zielgruppen: Erwachsene
Dauer: nach Vereinbarung (min. 3 Stunden)
Referentin: Ute Schwarzmayr
Kosten: nach Vereinbarung mit der Referentin

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