Deeskalation

Die Kenntnis der Geschichte eines Konflikts ist wichtig für dessen langfristige Bearbeitung. Doch möglicherweise hilft uns dieses Wissen nicht viel, wenn wir mit der „Spitze des Eisberges“, mit ungehemmter Eskalation konfrontiert werden. Wir befinden uns dann in Situationen, die häufig nicht nachvollziehbar sind und verschiedene Gefühle hervorrufen können: Hilflosigkeit, Angst, Handlungsunfähigkeit oder auch Aggression.

Dieser Workshop bietet theoretische Grundlagen zum Thema, zeigt gruppendynamische Hintergründe auf und befähigt durch praktische Übungen zu konstruktivem Umgang mit eskalierten Situationen. Wie reagiere ich in solchen Situationen? Was kann ich in Bedrohungssituationen tun? Was kann ich tun, wenn ich zu einer eskalierenden Situation als Unbeteiligte/r dazukommen? Was sollte ich unterlassen? Machen mir solche Situationen Angst? Werde ich aggressiv? Was können situationsangemessene Verhaltensweisen sein? Wo sind meine Stärken? Wie würde ich gerne (re)agieren können?

Zielgruppen:

  • Im pädagogischen und psycho-sozialen Bereich Tätige
  • Gruppen/Personen, die in ihrem Arbeitsbereich mit dem Thema konfrontiert sind
  • An Gruppenprozessen und Konfliktregelung Interessierte

Ziele des Workshops:

Kompetenzen im Umgang mit eskalierten Konflikten entwickeln

  • Eskalationsdynamiken erkennen
  • handlungsfähig bleiben
  • deeskalierend intervenieren

Die Workshops sind Bildungsangebote zur Prävention bzw. Sekundärprävention!
Informationen über Workshops für Gruppen mit eskalierten Konflikten erhalten Sie im Friedensbüro.
Dauer: Drei Stunden bis zwei Tage
ReferentInnen:  Markus Hopf, Barbara Wick

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AK SalzburgGEASalzburger Sparkasse
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