Unternehmen lösen Mobbing

Lösungsorientiertes Handlungsmodell für Führungskräfte und Personalverantwortliche

Konflikt-Eskalationen und Mobbingdynamiken sind für Beteiligte ein großes Problem, das auch gesundheitliche Beschwerden nach sich ziehen kann.
In einem solchen Fall gehört es zum ArbeitnehmerInnenschutz von Führungskräften, einzugreifen. Steht Mobbing im Raum, sehen sich Führungskräfte aber vor einem komplexen Problem, das schnelles Handeln erfordert. Ein innovativer Handlungsansatz, der bereits seit 2003 erfolgreich in Deutschland angewendet wird bietet in solchen Fällen eine sinnvolle erste Hilfsmaßnahme. Ab Mai 2018 wird er nun erstmalig nun auch über das Friedensbüro Salzburg angeboten.

Die Herausforderung

Die Bearbeitung und Auflösung von Mobbing als Teil der Fürsorgepflicht des/der Arbeitgebers/in bzw. der Führungskraft benötigt Prozess- und kommunikative Kompetenz.

Die Grundfragen im Umgang mit solchen Situationen lauten daher:

  • Wie können verfahrene Ausgrenzungs-Situationen angegangen werden, ohne sich zu verschärfen
  • Wie können Führungskräfte und Personalverantwortliche rasch und fair agieren und kommunizieren, um entstehende Dynamiken zu entschärfen?
  • Wie können lösungsorientierte Wege proaktiv beschritten werden, um alle Beteiligten zur produktiven Tätigkeit zurückzuführen?

 

Shared Responsability Approach

Beim Shared Responsibility Approach (geteilte Verantwortung) werden alle Beteiligten in eine verbindliche Lösungsgestaltung mit einbezogen: Beteiligung führt zu geteilter Verantwortung und diese zu wirksamen und nachhaltigen Verhaltensänderungen. Auf Schuldzuweisungen und Sanktionen wird dabei verzichtet, denn der Fokus ist konsequent in die Zukunft und auf Lösungsstrategien gerichtet.

 

Mit diesem Ansatz kann niederschwellig und ohne erheblichen Aufwand rasch interveniert werden. Personen, die in Mobbingdynamiken Ansprechpartnerinnen und -partner sind, wird es im Rahmen einer 1 ½ tägigen Schulung möglich, ein Vorgehen im Unternehmen zu etablieren, durch das alle Beteiligten ohne Gesichtsverlust, Stigmatisierung und Schuldgefühle aus den verfahrenen Mobbingstrukturen aussteigen können. Um personal-verantwortlichen Teilnehmenden eine spätere Durchführung zu erleichtern, werden bei der Schulung Seminarunterlagen ausgegeben. Die zentralen Interventionsschritte sind darin übersichtlich dargestellt und Schritt für Schritt beschrieben.

Die Teilnahme an der Schulung setzt keine besonderen psychologischen Kenntnisse voraus. Um die Effektivität der 1 ½ -tägigen Fortbildung zu gewährleisten wird Unternehmen lösen Mobbing jeweils von zwei TrainerInnen durchgeführt.

ReferentInnen

Kommende Termine

  • 5.-6. Oktober 2018, Gasthof Riedl, Koppl bei Salzburg
  • 22.-23. November, Gasthof Riedl, Koppl bei Salzburg

Details zu Anmeldung und weitere Informationen:

Folder als pdf und Terminübersicht
oder via Anfrage an die pädagogische Leitung, Mag.a (FH) Barbara Wick, wick@friedensbuero.at

Das eineinhalbtägige Seminar wird in Kooperation mit dem Salzburger Dialoglabor und Mag. Christoph Burmann durchgeführt. 
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