Out of the box

Workshop zum Erkennen und Stoppen von (Cyber-)Mobbing

Absichtliches Bloßstellen, Belästigen und auch Mobbing sind weit verbreitet. Durch die Verlagerung in den digitalen Raum kamen neue Dimensionen dazu, die diese prekären Situationen weiter verschlimmern. Doch selbst in diesen Situationen kann gehandelt werden. Bei „Out oft the box“ einem Workshop gegen (verbale) Gewalt im Netz wird Zivilcourage digital und real geübt.

Herzstück ist die Durchführung eines Online-Rollenspiels, bei dem über das Handy oder den Computer eine Cybermobbing Situation simuliert wird. In einem Wechsel aus Theorie und Praxis sowie zwischen realer und virtueller Welt beschäftigen sich die  Teilnehmer*innen mit dem Thema Mobbing/Cybermobbing. Während des virtuellen Parts wird immer wieder gestoppt, um die Erkenntnisse daraus aufzuarbeiten und Strategien der Gegenrede zu entwickeln. Beim Workshop erkennen die Teilnehmer*innen wie Mobbing real und virtuell funktioniert. Sie trainieren was man in den unterschiedlichen Rollen dieses Gruppenphänomens tun kann, um sich gegen (verbale) Gewalt im Netz zu schützen oder Unterstützung zu leisten. Auskünfte über die rechtliche Situation, Informationen zur Hilfe im Akutfall und Online Beratungsangebote bei (Cyber-)Mobbing sind weitere Themen in diesem Workshop.

ZIELE
• Information zu Mobbing/Cybermobbing
• Kennenlernen von Mobbingdynamiken
• Zivilcouragetraining, online und real
• Erarbeitung von Strategien zur Gegenrede
• Mobilisierung von Selbstwirksamkeit und Hilfsbereitschaft
• Empathieschulung
ZIELGRUPPE
Schüler*innen ab der 5. Schulstufe
Zeitlicher Rahmen:
1 UE Vorgespräch mit einer Referent*in
5 UE Workshop mit zwei Referent*innen
1 UE Nachgespräch mit zwei Referent*innen

TRAINER*INNEN
Markus Hopf, Ralf Lanzdorf, Martina Rumpl, Sara Wichelhaus, Barbara Wick

„Out of the box“ Denken beschreibt eine Denkweise, die über den Tellerrand hinaus sieht,
bekannte Begrenzungen hinterfragt und wesentliche Kriterien der Problemlösung mit ein
bezieht.

Land SalzburgStadt Salzburg KulturBM Arbeit, Familie und Jugend
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