Gewalt in Medien

Zielgruppen: Jugendliche von 13 bis 18 Jahren

Medien und Gewalt sind seit langer Zeit ein viel und sehr unterschiedlich diskutiertes Thema mit fortwährender Aktualität. Medien sind ein fester Bestandteil unseres Alltags. Daher liegt es nahe, die vermeintlich gestiegene Gewaltbereitschaft unter Jugendlichen mit ihrer Mediennutzung zu erklären.  Ein voreiliger Ursache-Wirkungszusammenhang zwischen Mediennutzung und Gewaltbereitschaft hält aber bis dato den wissenschaftlichen Überprüfungen nicht stand. Dennoch ist unumstritten, dass der mediale Konsum von Gewalt durch Kinder und Jugendliche besondere Aufmerksamkeit und Begleitung braucht.

Gewaltdarstellungen sind in unterschiedlichen Formen sowohl im realen als auch im digitalen Raum präsent. Neben Bildern, Fotos, Videos und Filmen wird Gewalt auch aktiv mit Hilfe von Medien ausgeübt. Insbesondere bei der Nutzung von digitalen Medien ist die Überwindung zur aktiven Ausübung von Gewalt häufig geringer als im realen Leben.

Umso wichtiger ist es, bei den Jugendlichen eine Reflexion über mediale Gewalterfahrungen anzuregen und ihnen Strategien mitzugeben, wie sie sich in gewalttätigen Situationen verhalten können.

ZIELE

  • Unterschiedliche Formen von Gewalt (in Medien) erkennen und deren Wirkung einschätzen
  • Erarbeitung möglicher Strategien gegen Gewalt (in Medien) bzw. den adäquaten Umgang damit

ZIELGRUPPE
Jugendliche ab 13 Jahre

TEILNEHMERINNENZAHL
nach Absprache

DAUER
3 UE

 




Organisatorisches

Veranstaltungsort:

an Ihrer Schule

Anmeldung:

Barbara Wick, pädagogische Leitung
Friedensbüro Salzburg
+43 (0) 662/ 87 39 31
wick@friedensbuero.at

Referent*innen

Sara Wichelhaus

Sozialarbeiterin in einem Jugendzentrum, zertifizierte Saferinternet.at-Trainerin und freie Referentin der Medienpädagogik, u.a. mit Aufträgen für akzente Salzburg, Forum Alpbach, Friedensbüro Salzburg oder dem Zentrum für Kindergartenpädagogik des Landes Salzburg. Derzeit absolviert sie das BA Studium der Sozialen Arbeit an der FH Salzburg. Zuvor studierte sie Kommunikationswissenschaft an der Paris-Lodron-Universität und war in der freien Medienszene als Referentin und Redaktionsleitung tätig. Langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit dem Schwerpunkt auf Mediennutzung, Medienwirkung, Cybermobbing und Community-Medien als Möglichkeit des aktiven Mitgestaltens und Mitbestimmens.