Antiziganismus

Während der NS-Zeit wurden schätzungsweise eine halbe Million Sinti und Roma ermordet. Bis heute werden Sie häufig nicht als Opfer des NS-Regimes anerkannt. Zudem werden sie nach wie vor in vielen Ländern diskriminiert und sind mitunter von Pogromen betroffen.

Im Workshop wollen wir uns einerseits mit der Frage auseinandersetzen, was Antiziganismus – also Rassismus gegen Roma, Sinti, Jenische und andere als „Zigeuner“ diffamierte Gruppen – kennzeichnet. Nachdem lebensweltlich relevante Erfahrungen und Fragen der Schüler*innen zu den Themen Vorurteile, Feindbilder und Rassismus reflektiert werden, zeichnen wir anhand eines biografischen Gesprächs mit Nicole Sevik die Geschichte einer konkreten österreichischen Sinti-Familie von der Zwischenkriegszeit bis heute nach: Was haben sie erlebt und an Diskriminierung erfahren? Warum endete auch nach dem Zweiten Weltkrieg die Diffamierung dieser Gruppen nicht?  Und was kann man gegen Rassismus und Diskriminierung tun?

Zielgruppe: Schüler*innen der Sekundarstufe I und II

Dauer: ca. 3 UE

Referent*innen: Kristina Langeder-Höll, Nicole Sevik

Angebote möglich in: Salzburg Stadt, Salzburg Umgebung, Tennengau, Pongau

Land SalzburgStadt Salzburg KulturBM Arbeit, Familie und Jugend
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