Meine Wut und deine Grenzen! – Umgang mit Aggressionen in der Klasse

„Ich habe das Recht, wütend zu sein, aber das gibt mir nicht das Recht, gemein zu sein.“ Viele Konflikte gehen von einem wütenden, vielleicht unbedachten Wortwechsel aus. Die daraus resultierende Verärgerung wird von Kindern oft mit aggressiven Handlungen beantwortet. Eine negative Gewaltspirale, aus der es für alle Beteiligten immer schwieriger wird – ohne Gesichtsverlust – auszusteigen. Das Wissen um diese Dynamik und ein adäquater Umgang mit aufsteigender Wut sind zentrale Elemente des Workshops.

ZIELE

  • Wissenswertes über die Wut kindgerecht vermitteln
  • Kennenlernen und Ausprobieren von wutregulierenden Methoden
  • Erkennen der Selbstwirksamkeit
  • Gewaltfreie Problemlösungsfähigkeiten und Konfliktlösungstrategien kennenlernen
  • Beziehungsfähigkeit in der Klasse fördern

INHALT
Aggressive Verhaltensweisen dienen Kindern oft als Spannungsabbau für innere Konflikte und Überforderung. Was macht mich wütend? Warum lasse ich meine Wut manchmal an anderen aus? Gemeinsam mit der Klasse werden hilfreiche Strategien gesammelt und ausprobiert wie die Wut ihren Raum bekommen kann ohne dass die Grenzen anderer verletzt werden. Die Referent*innen bieten dazu ein abwechslungsreiches Methodenset aus lustigen Geschichten, theaterpädagogischen Elementen und körperorientierten Übungen. Die Kinder lernen Rituale zur persönlichen Beruhigung kennen und üben das Abgrenzen von aggressiven Verhaltensweisen.

LEISTUNGSUMFANG

3 UE Workshop mit zwei Referent*innen
1 UE Nachbesprechung mit dem Klassenvorstand und den beiden Referent*innen

Durch das Vorgespräch mit dem Klassenvorstand können die Referent*innen eine auf die Konflikte in der jeweiligen Klasse abgestimmte Methodenauswahl anbieten. Beim Nachgespräch liegt der Fokus bei der Reflexion der durchgeführten Methoden, gruppendynamischen Beobachtungen und weiterführenden Empfehlungen.

ZIELGRUPPE
Schüler*innen

SCHULTYP
Volksschule

SCHULSTUFE
Alle Schulstufen

ANGEBOTE MÖGLICH IN
Salzburg Stadt, Flachgau, Tennengau, Pinzgau, Pongau, Lungau

Zitat: Drew Naomi: “Mobbing- Prävention in der Grundschule“ – Verlag an der Ruhr: 2010: S. 62



Organisatorisches

Veranstaltungsort:

an Ihrer Schule

Anmeldung:

Barbara Wick, pädagogische Leitung
Friedensbüro Salzburg
+43 (0) 662/ 87 39 31
wick@friedensbuero.at

Referent*innen

Angelika Rettenbacher

Systemische Ehe – und Familienberaterin/ psychosoziale Beraterin, SAFE- Mentorin, Psychomotorikerin und Kindergartenpädagogin. Langjährige pädagogische Leitung einer privaten alterserweiterten, integrativen Kinderbetreuungseinrichtung für Kinder von 1-10 Jahren und anschließend Bereichsleitung von privaten mehreren Kinderbetreuungseinrichtungen (Krabbelgruppen, alterserweiterte Kindergruppen und Kindergarten). Reformpädagogische Fundierung in der Reggio-Pädagogik. Persönlicher Schwerpunkt: Systemische Aufstellungsarbeit, Team- und Organisationsentwicklung, Bewegung

Barbara Wick

Sozialarbeiterin, Mediatorin, Deeskalationstrainerin, Theaterpädagogin (Schwerpunkt: Social Theater), Supervision i.A.; langjährige Erfahrung, Seminare, Workshops und Theaterprojekte mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen. Schwerpunkte: Gewaltprävention, Deeskalation, Mediation, konstruktive Konfliktbearbeitung. Pädagogische Leitung im Friedensbüro Salzburg

Christoph Burmann

Psychologe, Trainer und Coach. Langjährige Erfahrung und Seminare im Bereich Kommunikation, Konfliktmanagement und Führungskräfteentwicklung. Begleitung von Organisationsentwicklungsprozessen. Schwerpunkt im Rahmen des Friedensbüros: Gewaltprävention, De-Eskalation, Kommunikation.
www.burmann.me

Katharina Fürbach

Mutter von vier Kindern; hauptberuflich seit 1999 in der Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung tätig. Dipl. Erwachsenbildnerin, Ausbildungen in Mediation und Supervision, Sterbe- und Trauerbegleitung, Sozialpsychiatrie sowie Erlebnispädagogik. Workshopschwerpunkt: Konfliktprävention und Konfliktberarbeitung mit Menschen mit Beeinträchtigung.

Eugen Würz

Barbara Reschreiter

Psychologin, Mediatorin, Gestalt- und Montessoripädagogin, Kindergartenpädagogin. Mehrjährige Erfahrung in der Ausbildung von AHS Lehrer/-innen und AHS Schüler/-innen zu Schulmediatoren bzw. Schulmediatorinnen. Mehrjährige Erfahrung als Sozialpädagogin in der Arbeit mit Jugendlichen im Rahmen der Jugendwohlfahrt, 12 Jahre Praxis als Kindergartenpädagogin. Interessensschwerpunkte: Gewaltprävention, Gemeinschaftsbasierende Konfliktlösung

Martina Rumpl

Erziehungswissenschaftlerin, Mediatorin, Supervisorin, Erlebnis- und Outdoortrainerin; berufliche Schwerpunkte in der Beratung von Familien in Krisensituation, Mediation und Beratung bei hoch eskalierten Konflikten, Begleitung von trauernden Kindern und deren Familien, Trainerin bei rainbows Österreich; Schwerpunkte im Rahmen des Friedensbüros: De-Eskalationsworkshops, konstruktives Handeln bei mobbing und Ausgrenzungssituationen, Konzeptionierung und Implementierung von Peermediationsausbildungen, Leitung der Fortbildung „No blame Approach“

Markus Hopf

Lebens- und Sozialberater, Mediator, Supervisor, Deeskalationstrainer, Theaterpädagoge (Schwerpunkt: Social Theater). Langjährige Praxis mit Gruppen und in der Einzelberatung in der Jugend- und Erwachsenenbildung
Themenbereiche:  Sozialkompetenztraining, Konfliktmanagement und Gruppendynamik, Mediation und Beratung, Supervision, Deeskalation und Zivilcourage. www.dialoglabor.at

Stefan Kofler

Mediator, geb. 1974 in Salzburg, Zusatzausbildungen als Jugendtrainer, in der Gewaltprävention und im Casemanagement, Arbeit mit psychisch erkrankten Jugendlichen in Projekten des Sozialministerium-service, Sozialpädagogische Arbeit mit fremduntergebrachten Kindern und Jugendlichen im Auftrag der Kinder- und Jugendhilfe, Lehrlingscoaching für die Wirtschaftskammer Salzburg, Coaching in Erwachsenenprokjekten des AMS