NO BLAME APPROACH und NO BLAME APPROACH COACH 

Seit Jänner 2017 bietet das Friedensbüro Salzburg „No-Blame-Approach“ – eine lösungsorientierte Methode, um Mobbing zu stoppen – in Salzburg an. Unser Ziel ist es, möglichst viele pädagogische Fachkräfte und Schulen dazu zu befähigen, Mobbing in der Schule rasch, sicher und erfolgreich zu stoppen.

Wodurch zeichnet sich die Methode aus?

Der Ansatz wurde von Barbara Maines und George Robinson entwickelt und seit 1991 mit viel Erfolg gegen Mobbing eingesetzt.

Die am Mobbing beteiligten Kinder und Jugendlichen werden ziel- und ressourcenorientiert in den Lösungsprozess eingebunden und sind aktiv an der Beendigung des Mobbings beteiligt.

Die Kraft liegt in der Einfachheit der drei klar strukturierten Schritte und dem Verzicht auf Schuldzuweisung und Beschämung.

Welche Erfahrungen liegen vor?

Bei 87% konnte Mobbing erfolgreich gestoppt werden. 96% der Befragten waren mit der Methode des NBA sehr zufrieden. (Quelle: www.no-blame-approach.de)

Wie funktioniert die Implementierung an Schulen?

In unserem kompakten Ein-Tages-Workshop vermitteln wir Ihnen alles, was Sie als Lehrer*in, Schulpsycholog*in, Schulsozialarbeiter*in benötigen, um bei Mobbing wirksam zu handeln.


No Blame Approach Coach 2023

NO BLAME APPROACH

Die Ausbildung richtet sich an alle Personen, die Kinder und Jugendliche im schulischen Alltag begleiten. In der eintägigen Ausbildung lernen die Teilnehmenden den No Blame Approach kennen und anwenden. Die zusätzlichen praxisorientierten Seminarunterlagen bieten eine wertvolle Unterstützung über das Seminar hinaus.

Die nächsten Termine:

Freitag, 10. März 2023 von 9:00 – 17:00 Uhr
Ort: AVOS – Gesellschaft für Vorsorgemedizin Salzburg, Elisabethstraße 2, 5020 Salzburg

Dienstag, 10. Oktober 2023 von 9:00 – 17:00 Uhr
Ort: Friedensbüro Salzburg, Franz-Josef-Straße 3/3, 5020 Salzburg

 

NO BLAME APPROACH COACH

Aufbauend zur eintägigen Fortbildung NO BLAME APPROACH beschäftigen sich die Teilnehmer*innen hier tiefergehend mit ihrer Rolle bei der Umsetzung an Schulen. Dabei werden Handwerkszeuge vermittelt, um Kolleg*innen bei der Vorbereitung und Durchführung des Ansatzes konstruktiv begleiten zu können. Dieses Seminar richtet sich gezielt an Psychosoziale Unterstützende (Schulsozialarbeiter*innen, Beratungslehrer*innen, Schulpsycholog*innen) und Lehrer*innen.

Nächster Termin:

Dienstag, 20. Juni 2023 von 9:00 – 17 Uhr
Ort: AVOS – Gesellschaft für Vorsorgemedizin GmbH, Elisabethstraße 2, 5020 Salzburg

Informationen zur Durchführung:

  • Für NO BLAME APPROACH COACH sind Vorkenntnisse des Ansatzes NO BLAME APPROACH durch entsprechende Fortbildungen erforderlich.
  • Die Seminare werden im Idealfall in Präsenz, bei Bedarf online durchgeführt.

Herzlichen Dank an den AVOS – Gesellschaft für Vorsorgemedizin GmbH für die Unterstützung der Ausbildungen in Salzburg

Aus der Reihe

 

 




Organisatorisches

Kosten:

155,00 €

Veranstaltungsort:

siehe oben

Anmeldung:

Friedensbüro Salzburg
Franz-Josef-Straße 3
5020 Salzburg
+43 (0) 662/ 87 39 31
office@friedensbuero.at

Kontakt:

Mag.a (FH) Barbara Wick wick@friedensbuero.at

Referent*innen

Barbara Wick, Friedensbüro

Barbara Wick

Sozialarbeiterin, Mediatorin, Deeskalationstrainerin, Theaterpädagogin (Schwerpunkt: Social Theater), Supervision; langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Gruppen durch die Referentinnentätigkeit im Rahmen von Fortbildungen, Workshops und der Leitung von Theaterprojekten. Zielgruppe: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Schwerpunkte: Gewaltprävention, Deeskalation, Mediation, Intervention bei Mobbing, Zivilcourage.

Martina Rumpl, Referentin Friedensbüro Salzburg

Martina Rumpl

Erziehungswissenschaftlerin, Mediatorin, Supervisorin, Erlebnis- und Outdoortrainerin; berufliche Schwerpunkte in der Beratung von Familien in Krisensituation, Mediation und Beratung bei hoch eskalierten Konflikten, Begleitung von trauernden Kindern und deren Familien, Trainerin bei rainbows Österreich; Schwerpunkte im Rahmen des Friedensbüros: De-Eskalationsworkshops, konstruktives Handeln bei mobbing und Ausgrenzungssituationen, Konzeptionierung und Implementierung von Peermediationsausbildungen, Leitung der Fortbildung „No blame Approach“