Neuer Kranich: 125 Jahre Friedensjournalismus

Der österreichische Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried veröffentlichte im April 1901 das erste deutschsprachige Werk zum Friedensjournalismus. Europa war damals von Aufrüstung und Machtkonkurrenz geprägt. Die Friedensbewegung hatte es schwer: „Ueberall findet sie Gegner und überall wird sie verlacht, verhöhnt und bekämpft“, schrieb Fried resigniert.
Kriegstüchtigkeit und Militarisierung dominieren auch heute den medialen Diskurs. Wo bleibt der Friedensjournalismus? Mit welchen Chancen und Herausforderungen sieht er sich konfrontiert? Antworten lesen Sie in der neuen Kranich-Ausgabe.
Beiträge im Kranich 02/2026:
- “Medien können der Schlüssel zu Friedenslösungen sein.” (Interview mit Martin Wassermair)
- Alfred Hermann Fried: Pionier des Friedensjournalismus (Martin Sturmer)
- Der vergessene Krieg im Sudan ist kein Bürgerkrieg (Ishraga Mustafa Hamid)
- Friedensjournalismus: Konzepte, Grenzen und Chancen (Katharina Waiblinger)
- Links zur Friedensmedien (Lea Böck)
- Journalismus mit der weißen Fahne (Maximilian T. Gut)