40 Jahre Friedensbüro: Ein Fest für den Frieden

Seit vier Jahrzehnten setzt sich das Friedensbüro Salzburg für gewaltfreie Konfliktbearbeitung, Dialog und Friedensbildung ein. Am 22. Oktober feierte der Verein sein 40-jähriges Bestehen im OFF Theater. Zahlreiche Wegbegleiter*innen, Unterstützer*innen und Gäste aus Politik und Zivilgesellschaft kamen zu einem Fest der Begegnungen im Zeichen des Friedens zusammen.
[Die Fotos dürfen gerne in Verbindung mit dem Jubiläum „40 Jahre Friedensbüro Salzburg“ kostenfrei verwendet werden. Fotonachweis: Friedensbüro / Martin Sturmer]
Das Friedensbüro entstand 1986 im Rahmen der weltweiten Proteste gegen den Rüstungswettlauf und den Kalten Krieg. Aus der Friedensbewegung entwickelte sich eine Anlaufstelle, die friedenspolitisches Engagement mit konkreter Bildungsarbeit verbindet. Heute reicht das Angebot von Workshops zur Gewaltprävention und politischen Bildung über die Begleitung von Schulen in Konfliktsituationen bis zu Fortbildungen und öffentlichen Diskussionen.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Menschen Konflikte konstruktiv bearbeiten und Verantwortung für ein friedliches Zusammenleben übernehmen können. Kinder und Jugendliche lernen, mit starken Emotionen umzugehen, Ausgrenzung entgegenzutreten und andere Perspektiven wahrzunehmen. Pädagog*innen und weitere Fachkräfte erhalten Unterstützung für den Umgang mit Mobbing und eskalierenden Konflikten.
252 Schulworkshops mit 5.396 Teilnehmer*innen
Die Reichweite dieser Arbeit dokumentiert der Jahresbericht 2025: Das Friedensbüro führte 252 Schulworkshops mit 5.396 Teilnehmer*innen durch. Rund 58 Prozent entfielen auf Gewaltprävention und Konfliktintervention, knapp 42 Prozent auf politische Bildung.
Bei 24 Fortbildungen wurden 365 Multiplikator*innen erreicht. Darüber hinaus war das Friedensbüro an 28 Veranstaltungen beteiligt, die insgesamt 1.086 Menschen erreichten.
Öffentliche Förderungen ermöglichen einen niederschwelligen Zugang: 142 Schulworkshops wurden über das Programm „Starke Schule – starke Gesellschaft“, 52 durch das Land Salzburg und 15 durch die Stadt Salzburg gefördert. Dadurch konnten Angebote für Schulen kostengünstig oder kostenlos stattfinden.
Ein Fest mit Friedenslieder und Improtheater
Musikalisch begleiteten Yella Schwarzer und Christa Renoldner den Jubiläumsabend mit Friedensliedern. Das Improtheater des OFF Theaters sorgte für herzhaftes Lachen und gute Laune.
Unter den Gästen waren Bürgermeister Bernhard Auinger, Martina Berthold (Klubobfrau der Grünen im Salzburger Landtag) und Cornelia Plank (Klubobfrau der KPÖ im Salzburger Gemeinderat) sowie zahlreiche Wegbegleiter*innen des Friedensbüros.




















