SOWETO 50

Erinnerung, Widerstand, Perspektiven
Veranstaltungsreihe zum 50. Jahrestag des Soweto-Aufstands
Am 16. Juni 2026 jährt sich der Aufstand von Soweto zum 50. Mal. Die Proteste gegen das Apartheid-Regime wurden zu einem historischen Wendepunkt und beschleunigten dessen Zusammenbruch maßgeblich.
Die Ereignisse von Soweto verliehen der internationalen Anti-Apartheid-Bewegung neue Dynamik und führten zu einer bislang beispiellosen weltweiten Solidarisierung. Auch in Österreich formierte sich eine Anti-Apartheid-Bewegung, die Regionalgruppe in Salzburg spielte dabei eine wichtige Rolle.
Die Veranstaltungsreihe SOWETO 50 nimmt den Jahrestag zum Anlass, an die Errungenschaften dieser Bewegung zu erinnern und zugleich zu fragen, welche Lehren sich daraus für soziale Bewegungen und solidarisches Engagement im 21. Jahrhundert ziehen lassen.
Programm (9. bis 23. Juni 2026)
9. Juni 2026, 18:00 Uhr
Eröffnung der Ausstellung „SOWETO 50: Bilder des Widerstands“
Imaculada, Wiener-Philharmoniker-Gasse 2, 5020 Salzburg
Gespräch mit Anna Hable-Mayr, Walter Sauer und Ruth Zehetner
Moderation: Johannes Dafinger
Die Ausstellung „SOWETO 50: Bilder des Widerstands“ kann bis 23. Juni 2026 während der Imaculada-Öffnungszeiten (Montag bis Freitag, 10:00 bis 16:00 Uhr) besichtigt werden.
16. Juni 2026, 19:30 Uhr
Film: „Cry Freedom“
Das Kino, Giselakai 11, 5020 Salzburg
19. Juni 2026, 9:00 bis 13:00 Uhr
„Rebel Skills: Strategien für den sozialen Wandel“
Workshop mit dem Zentrum für Politische Schönheit, Berlin
Kapitelsaal, 5020 Salzburg
Eine Veranstaltung von Afro-Asiatisches Institut Salzburg, Friedensbüro Salzburg und afrika.info.
In Kooperation mit Plattform für Menschenrechte Salzburg, SADOCC – Dokumentations- und Kooperationszentrum Südliches Afrika, Zeitgeschichte goes public (Fachbereich Geschichte der Universität Salzburg)
Unterstützt von: Land Salzburg, KPÖ PLUS
Titelbild: Hector Pieterson Memorial in Soweto. Hector Pieterson war ein 12-jähriger Schüler, der beim Soweto-Aufstand am 16. Juni 1976 erschossen wurde. Das Foto von Sam Nzima, das heute beim Hector-Pieterson Museum in Soweto steht, sorgte weltweit für Aufsehen. (Bild: Martin Sturmer)