Biografische Reisen

Biografische Reisen

„Ich werde nie erfahren, was aus mir geworden wäre, hätte ich andere Fragen gestellt oder
auf meine Fragen andere Antworten erhalten, oder gar keine.“ (Lea Ypi, Frei, 152)

In biografischen Gesprächen fragen wir uns, wie sich unsere Zugänge zu den Themen Krieg und Frieden, unserem politischen Engagement oder dem Umgang mit Konflikten in unseren Lebensgeschichten entwickelt haben, wie wir sozusagen zu denen geworden sind, die wir heute sind, was dem, was wir heute denken, vorausgegangen ist.

Wir fragen uns, wie uns unsere Familien, Freundeskreise, Ausbildungsstätten aber auch unsere transgenerationalen Erfahrungen beeinflusst haben, welche kulturellen, religiösen, politischen und weltanschaulichen Einflüsse uns geprägt, welche künstlerischen Ausdruckformen uns zugänglich und förderlich waren.

Ziel dieser biografischen Reisen ist es, sich selbst und das eigene Gewordensein wahrzunehmen aber auch die Geschichte von Menschen, mit denen wir zusammenarbeiten oder uns engagieren, näher kennenzulernen.

Diese Einzel-, Zweier- oder Gruppenreisen finden in den Räumlichkeiten des Friedensbüros statt. Da wir eine gewisse Intimität wahren wollen, werden wir die Teilnehmer*innen mit 15 Personen begrenzen. Das moderierte Gespräch dauert etwa 90Minuten. Wir planen aber ganz bewusst, uns auch nachher noch Zeit fürs Beisammenbleiben und Weiterreisen zu geben.

„Man erschafft sich die Vergangenheit, die man braucht, um zu erklären, wer man geworden ist und warum.“ (Tomas Espedal, Lust, 71)

Auf Anfrage leiten wir auch biografische Reisen in Ihrem Team, ihrer Gruppe oder Organisation an. Organisatorische und inhaltliche Details dazu unter office@friedensbuero.at.