Alternative Erzählungen auf Social Media

- Termin: Donnerstag, 7. Mai 2026, 16:30 bis 18:00 Uhr
- Ort: Online, Anmeldung erforderlich
- Referent*in: Eşim Karakuyu
Diese Veranstaltung ist Teil des Friedensbüro-Projekts GEKKOS – Gewaltprävention & konstruktive Konfliktkultur in Sozialen Medien. Weitere Informationen findet Ihr auf der Website www.gekkos.at.
Social Media und digitale Räume sind zentrale Lebenswelten junger Menschen. Sie sind Bühne, Aushandlungsraum und Projektionsfläche – und nicht selten auch Konfliktfeld. Hier entstehen Trends, Zugehörigkeiten und Narrative, aber auch Polarisierungen, Abwertungen und Radikalisierungstendenzen.
Im Online Talk werfen wir einen differenzierten Blick darauf, was in digitalen Räumen passiert, warum es pädagogisch relevant ist, diese Dynamiken zu verstehen und ernst zu nehmen, und wie wir als Fachkräfte handlungsfähig bleiben können.
Gemeinsam beschäftigen wir uns mit Fragen nach der eigenen Online-Identität und jener unserer Zielgruppen. Wir diskutieren, wie Interventionen in digitalen Räumen gestaltet werden können und wie alternative Erzählungen bewusst und selbstbestimmt entwickelt und sichtbar gemacht werden können.
Über Eşim Karakuyu:
Beraterin und (Trauma-)Pädagogin mit langjähriger Erfahrung in der (digitalen) Jugendarbeit und Extremismusprävention. Ihre Arbeit bewegt sich an der Schnittstelle von Social Media, Empowerment und den Lebensrealitäten junger Menschen. Sie beschäftigt sich mit Fragen von Identität, Zugehörigkeit, Geschlecht und Radikalisierungsdynamiken – mit besonderem Fokus auf gendersensible Perspektiven und digitale Narrative.
In ihrer Praxis verbindet sie traumasensibles Arbeiten mit machtkritischer Analyse und partizipativen Methoden. Als Co-Autorin des Buches „Die alternative Held:innenreise. Digital Storytelling von Unten“ (Mandelbaum Verlag) setzt sie sich für emanzipatorische alternative Erzählungen in digitalen Räumen ein und entwickelt Formate mit Jugendlichen, die junge Menschen als Expert:innen ihrer eigenen Lebenswelten ernst nehmen und partizipative Räume eröffnen.
Gefördert aus Mitteln des Sozialministeriums
